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Die Schneederball-Olympiade
Während sich die Welt derzeit auf das sportliche Geschehen der Olympischen Spiele in Vancouver konzentriert, haben wir unsere Aufmerksamkeit auf ein ganz besonderes Highlight in der Wintersportszene gelenkt: dem „Schneederballspiel“.
Im winterlichen Niederbayern trifft sich alle Jahre wieder die Elite der Schneefrauen und Schneemänner zur Schneederballmeisterschaft. Dieses weltweit einzigartige Spektakel findet auf einer kleinen Wiese am Waldrand, kurz vorm „Mount Katzenbuckel“ bei Adlkofen statt.
Für das Finale qualifizierten sich in diesem Jahr Boris Rübennase und Else Schneebauer. Die Spielregeln sind ähnlich wie beim Federball (Badminton), nur wird hier eben anstelle eines Federballs mit einem „Schneederball“ gespielt. Diese Schneederbälle werden über ein natürliches „Netz“, genauer gesagt einem Schafweidezaun dem gegnerischen Spieler in rasanter Geschwindigkeit „zugeballert“.
Ein „Schneederballmatch“ geht maximal über 2 Gewinnsätze. Die Schneemänner vermeiden dabei unnötigen körperlichen Einsatz, da sie sonst zu schnell ins Schwitzen kommen würden. Solchen lebensbedrohlichen Gefahren will sich kein Schneemann vor Frühlingsbeginn aussetzten.
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Boris Rübennase ging in diesem Jahr als Sieger vom Platz und gewann eine, für einen Schneemann normal unmögliche Reise durch Zentralafrika. Diese Reise wird Boris Rübennase demnächst in einem Kühllaster antreten. Aus Sicherheitsgründen fand die offizielle Siegesfeier aufgrund des milden Tauwetters in einem großen Landshuter Kühlhaus statt.
Bei den nächsten Olympischen Spielen in Russland wird Schneederball erstmals weltweit als neue Disziplin vorgestellt werden und mit Sicherheit viele Menschen begeistern.
(Mit humorvollen Grüßen aus der niederbayerischen Sportredaktion,
Hans Pollner)






